GEMEINSAM gegen das Artensterben
und die Klimakrise!


Ich bin Salla und komme aus Nordfinnland. Dort gibt es einen gleichnamigen Ort. Es ist der kälteste Ort in Finnland. Salla hat sich für die Ausrichtung der Sommerolympiade für das Jahr 2032 beworben. Aus Protest. Weil es immer wärmer wird auf unserem Planeten. Vor allem in den Polarregionen. Wie in Salla. Daran sind wir Menschen bewiesenermaßen schuld.
Daher lautet das Motto der Menschen in Salla: »Save Salla!«

 

Mein Vater war Jäger. Elche waren seine Lieblingsbeute. Früher haben wir fast jeden Tag Fleisch gegessen.Vor allem Elchfleisch. Ich esse noch immer gerne Fleisch! Vor allem Rindfleisch.
Und Butter mag ich auch!

Leider wahr: Die in den späten 1960er Jahren eingeführte Massentierhaltung ist einer der größten Beschleuniger des Klimawandels. Zwischen den späten 1960er und den späten 1990er-Jahren hat sich die Konzentration von Methan und Stickstoffdioxid, welche bei der Massentierhaltung vor allem durch Kühe entstehen, in der Atmosphäre insgesamt stärker erhöht als in den 2000 Jahren davor.

Was sagt uns das?  Butter und Rindfleisch zählen zu den schlimmsten Klimakillern, denn ihre Produktion erzeugt Unmengen von CO2-Äquivalenten, die schuld an der Erhitzung unseres Planeten sind!
Wie kommt das? Die Tiere, vor allem Kühe, stoßen wie bereits erwähnt, viele CO2-Äquivalente aus[1]. Um diese Tiere zu ernähren wird eine Menge großer Flächen benötigt. Diese agrarwirtschaftliche Waldrodung verursacht inzwischen 15 % der weltweiten

CO2-Emissionen, weil die verbrannten Bäume das in ihnen enthaltene CO2 durch den Verbrennungsvorgang freisetzen. Zudem können sie nicht mehr das in der Luft enthaltene CO2 speichern. Doppelt schlecht fürs Klima. Auch verlieren hierdurch viele Tiere wie Vögel und Insekten ihr Zuhause. Darüber hinaus wird für die Fleischproduktion enorm viel Wasser benötigt, was wiederum zusammen mit der Erhitzung des Planeten für Verödung von ganzen Landstrichen und für Ernteausfälle sorgt. Zur Veranschaulichung: Für ein Kilo Rindfleisch werden bis zu 16 000 Liter Wasser benötigt, während für ein Kilo Karotten um die 130 Liter ausreichen. Das ist natürlich ein Extrembeispiel, aber so ist es eben mit Rindfleisch: Es schmeckt extrem lecker und ist extrem schlecht für unseren Planeten, das Klima und die Artenvielfalt.


DAS KANN ICH KONKRET TUN:

Das erfreuliche an CO2-Äquivalenten wie Methan ist, dass sie im Vergleich zu CO2 recht schnell wieder aus der Atmosphäre verschwinden. Um genauer zu sein: Methan benötigt
»nur« zwölfeinhalb Jahre, um sich wieder vollständig zu zersetzen. Also kann hier recht
schnell etwas bewirkt werden und das ist natürlich super, nicht nur für Salla!

Wenn ich die normale Butter durch vegane Butter ersetze - die übrigens fast genauso schmeckt - und das Rindfleisch bzw. Fleisch ganz oder zumindest teilweise weglasse, kann ich schon einiges gegen die Erhitzung unseres Planeten und auch gegen das Artensterben unternehmen. Wir sind alle Gewohnheitstiere: neue Gedanken und Gefühle bilden neue Gewohnheiten aus!
Auch habe ich, weil ich mich ja wirklich für dieses sehr existenzielle Thema engagieren möchte, den Verzehr von Milchprodukten reduziert. Zudem meinen Flug- und Kleiderkonsum,
der ebenfalls schädlich für den Planeten ist, unter die Lupe genommen. Zwischenzeitlich
– seit mehreren Jahren schon– fliege ich weitaus weniger und konsumiere bewusst,
überwiegend Second Hand, Regional und Bio.

Mein Motto: Stick to the Planetary Health Diet, Recycle and Smile!
Auch im Kleinen kann man etwas bewirken. Mit Euch zusammen noch wesentlich mehr!

 



[1] In Zahlen: 13,6 KG CO2 pro Kilo Rindfleisch vs. 0,1 KG CO2 pro Kilo Karotten.